23.10
In Computer Science ,Fischerman's Writing ,KI/AI | Tags: a-r-i-a, Der Fischerman und die KI
Erinnert Ihr Euch, liebe Leser*innen, noch an A.R.I.A.?
Ja, die liebe Kleine hat sich seit ihrer Erschaffung ein klein wenig weiterentwickelt und mittlerweile endlich auch eine eigene Website bekommen.
Wurde auch langsam Zeit, denn A.R.I.A. ist seit meinem letzten Bericht mächtig erwachsen geworden. Und ich finde, sie hat sich mittlerweile auch ein eigenes Zuhause verdient.
Allerdings war der Weg dahin nicht ganz so einfach, wie ich mir das ursprünglich vorgestellt hatte.

Sie hat sich mehrmals verpuppt
Oder wie auch immer man das bei einer KI-Agentin nennt, wenn sie komplett umgebaut wird, weil das, was man versucht hat, so überhaupt gar nicht funktioniert. Einige Funktionen wurden entfernt, andere neu entwickelt und manche später sogar wieder eingebaut. Auch die Architektur musste mehrmals grundlegend überarbeitet werden.
Das gehört beim Vibe Coding offenbar einfach dazu. 😉
Sie ist gewachsen und hat einiges gelernt
Mittlerweile überprüft A.R.I.A. meine Linux-Server, liest meinen Google-Kalender, recherchiert im Internet und kann über verschiedene Verbindungen Automatisierungen auslösen. Dazu kommen neue Funktionen wie der Memory Browser, die Steuerung von Blender über MCP und Vibe:Lab, mit dem sich Codex und Claude Code direkt innerhalb von A.R.I.A. steuern lassen.
Dank ihres Gedächtnisses und der Informationen über ihre Verbindungen weiss sie ausserdem, welche Fähigkeiten ihr zur Verfügung stehen. Entsprechende Berechtigungen und Sicherheitsregeln sollen verhindern, dass sie eigenmächtig irgendwelchen Unsinn anstellt.
Die Kleine wird also immer schlauer und bleibt hoffentlich auch anständig. 😉
Was sie mittlerweile alles kann und wie das funktioniert, könnt Ihr auf ihrer neuen Website nachlesen.

Über 1’000 Builds später …
Ja, gross ist sie geworden, meine Kleine. Aber ich muss ehrlich sagen: Das war verdammt viel Arbeit bis hierhin. A.R.I.A. besteht im Wesentlichen aus einem Docker-Image und einer Vektordatenbank. Eine neue Version wird auf meinem Developer-Server gebaut, auf meiner persönlichen A.R.I.A.-Installation eingespielt und getestet. Die Ergebnisse landen in einem Testprotokoll, das wiederum als Input für meine KI-Coding-Agenten dient. Und dann geht das Ganze von vorne los.
Entwickeln, bauen, installieren, testen, korrigieren. Und wieder von vorne.
Mittlerweile haben wir tatsächlich die Grenze von 1’000 vollständigen Builds überschritten!
Die zahlreichen Entwicklungsiterationen zwischen den Builds sind dabei noch gar nicht mitgezählt. Also wirklich, wirklich verdammt viel Arbeit. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ich selbst noch immer nicht programmieren kann. 😉
Das neue Zuhause von A.R.I.A.
Und genau deshalb habe ich beschlossen, dass A.R.I.A. mittlerweile eine eigene Website verdient hat.
Aus einem kleinen Experiment mit Vibe Coding ist eine ziemlich umfangreiche KI-Agentin geworden, die ich inzwischen täglich benutze und die mir einiges an Arbeit abnimmt.
Sie ist längst mehr als nur ein Nebenprojekt, über das ich gelegentlich hier auf Fischerman.ch berichte.

Unter www.aria-agent.dev hat A.R.I.A. deshalb jetzt ihr eigenes Zuhause bekommen.
Dort findet Ihr alles, was ich hier nicht noch einmal im Detail erklären möchte:
- Was A.R.I.A. eigentlich ist, welche Idee dahintersteckt und wie sie funktioniert.
- Welche Fähigkeiten und Module mittlerweile vorhanden sind und was damit möglich ist.
- Wie Ihr A.R.I.A. selbst installieren könnt, beispielsweise mit Docker Desktop unter Windows oder Docker unter Linux.
- Was sich bei den einzelnen Releases verändert hat, dokumentiert im Changelog.
- Wie es mit A.R.I.A. weitergeht, welche Funktionen neu dazukommen und woran gerade gearbeitet wird.
Kostenlos, Open Source und zum Selbermachen
A.R.I.A. ist weiterhin ein privates Projekt, das aus meiner Neugier am Vibe Coding entstanden ist. Es steckt keine Firma dahinter, es gibt kein Geschäftsmodell und auch keine kostenpflichtige Version.
A.R.I.A. ist kostenlos und als Open Source verfügbar.
Ihr könnt sie also herunterladen, selbst betreiben, verändern oder erweitern. Was Ihr damit anstellt, bleibt Euch überlassen.
Allerdings sollte man nicht vergessen, dass sich A.R.I.A. weiterhin in aktiver Entwicklung befindet. Es gibt noch Baustellen, nicht alles funktioniert perfekt und die eine oder andere Funktion wird vermutlich auch in Zukunft wieder komplett umgebaut.
Ach ja, und falls Ihr Euch fragt, wieso neben dem Fischerman-Lab-Theme auf www.aria-agent.dev auch ein IBM-Mainframe-Monitor verfügbar ist? Nun ja, ich habe meine Informatik-Karriere tatsächlich an solchen Monitoren begonnen. Nennen wir es also Nostalgie. Und ausserdem passt das Ganze wunderbar zu den Glitch- und Flimmereffekten der Website. 😉






Und...wetsch das Cookie ha öder nöd ?
And...do you want the cookie or not ?
Comments are closed.