16.08

Erinnern Sie sich an die schwerwiegenden Meltdown- und Spectre-CPU-Schwachstellen von vor etwa fünf Jahren? Nun, Intel hat wieder ein Problem mit einer weiteren schwerwiegenden Sicherheitslücke, die mehrere Jahre alte Prozessoren betrifft.

Erinnern Sie sich an die schwerwiegenden Meltdown- und Spectre-CPU-Schwachstellen von vor etwa fünf Jahren? Nun, Intel hat wieder ein Problem mit einer weiteren schwerwiegenden Sicherheitslücke, die mehrere Jahre alte Prozessoren betrifft.

Eine Elitegruppe nordkoreanischer Hacker hat sichvergangenes Jahr für mindestens fünf Monate heimlich in den Computernetzwerken eines großen russischen Raketenentwicklers eingenistet. Das berichtet am Montag die Nachrichtenagentur Reuters. Sie beruft sich dabei auf technische Beweise, die von Reuters geprüft und von Sicherheitsforschern analysiert wurden.

Die norwegische Datenschutzbehörde Datatilsynet brummt Meta Platforms wegen Datenschutzverletzungen eine Geldstrafe auf. Meta werde ab dem 14. August mit einer Busse von einer Million norwegischen Kronen (umgerechnet rund 86’000 Schweizer Franken) pro Tag belegt, teilte die Behörde am Montag mit.

Das chinesische Militär hat sich schon vor Jahren Zugang zu den geheimsten Netzwerken des japanischen Verteidigungsministeriums verschafft und das Land hat es lange Zeit versäumt, adäquat zu reagieren. Das berichtet die Washington Post unter Berufung auf anonyme Quellen aus der US-Regierung und aus Japan. Gemacht wurde die alarmierende Entdeckung demnach schon im Herbst 2020 durch den US-Auslandsgeheimdienst NSA. Die Hacker der chinesischen Volksbefreiungsarmee hätten einen tiefen und dauerhaften Zugang gehabt, über den sie alles abzugreifen suchten, was sie in die Hände bekommen könnten. Gegangen sei es ihnen um Pläne, Fähigkeiten und Einschätzungen zu militärischen Unzulänglichkeiten. “Es war schlimm, schockierend schlimm”, meint demnach eine Quelle.

Einer Gruppe von Forschern ist es gelungen, Tastatureingaben anhand der dabei entstehenden Tippgeräusche unter Einsatz künstlicher Intelligenz mit einer Genauigkeit von 95 Prozent abzuhören. Wie Bleeping Computer berichtet, soll die Trefferquote selbst bei per Zoomkonferenz übertragenem Tastenklappern noch immer bei 93 Prozent liegen, in Skype sind es immerhin noch 91,7 Prozent.